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| "Machita" | "Thomas" | "Igor" |
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Unsere Katzen gehören genau so zur Familie wie all unserer Hunde auch! |
Eigentlich hatten wir gar nicht vor uns Katzen anzuschaffen. Wir wollten ja Shar-Pei Züchter werden. Aber wie es im Leben so ist . Alles kommt anders als man denkt.
Es gibt zu jeder Katze eine kleine Geschichte. Also wenn es euch interessiert, lest weiter. Wenn nicht genießt einfach nur die Bilder.
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Und so begann alles.
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Manchita macht den Anfang. Sie ist schließlich die Ältere. Wann sie geboren ist, wissen wir nicht genau. Wir können es nur vermuten. Es muss der 28.8.1999 Ein Kollege von uns kam eines Tages ins Büro und war ganz aufgeregt. Er erzählte dass, er in seinem Müllcontainer ein jämmerliches Piepsen gehört hatte. Wir liefen gleich mal hin um nachzuschauen. Und da waren sie. Zwei ganz, ganz kleine Kätzchen, mutterseelenallein, die vor Hunger nur noch leise schreien konnten. Wir nahmen die Zwei mit. Päppelten sie 2 Wochen lang auf und haben es tatsächlich geschafft sie vor dem Hungertod zu bewahren. ABER was nun? Der Kollege hatte schon zwei Katzen zu hause und wir wollten doch keine Katzen. Und trotzdem. So kleine hilflose Kätzchen kann man doch nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Und emotional waren wir doch sowieso schon verloren. Also wurde beschlossen. "Eine du ,Eine ich" |
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| Und also kam Manchita
zu uns. Sie war sooooo klein, sooooo ängstlich, aber sooooooo lieb. Der
Tierarzt hat uns dann geholfen herauszufinden wie alt sie denn nun
eigentlich war. Zu dem Zeitpunkt muss sie so vier Wochen alt gewesen sein.
Sollte nach Adam Riese ihr Geburtstag rund der 28. August gewesen sein.
"Manchita" ist spanisch und bedeutet im deutschen "Fleckchen" und dreimal dürft ihr raten warum sie nun ausgerechnet diesen Namen bekommen hat.
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| Manchita
ist in den ersten Monaten ihres Lebens ohne weitere Probleme aufgewachsen.
Gesund und munter ist sie fast ein Jahr alt gewesen, als sie plötzlich
schwanger nach Hause kam. OHHHHH nein.
Nun hatten wir ,entgegen unserer Planung, auch noch eine schwangere Katze.
Aber so ist das Leben und man muss es eben nehmen wie es ist. Also gut.
Irgendwie würden wir auch damit fertig werden. Aber alles sollte anders
kommen. Manchita und wir Menschen haben etwas erlebt, was wir nie erwartet
hätten und was uns alle ziemlich aus der Bahn geworfen hat.
Aber beginnen wir mal am Anfang. Wie gesagt. Manchita war schwanger und diese Schwangerschaft verlief ganz normal. Es kam der 23. Juni 2000 . Die Geburt begann. Auch alles ganz normal. Sie brachte uns mitten in der Nacht ,im Kleiderschrank unseres Schlafzimmers, sechs wunderschöne, gesunde Katzenkinder zur Welt. Es war anstrengend aber am Ende waren wir glücklich und zufrieden. Mutter und Kinder waren wohl auf und wir konnten endlich schlafen gehen. Ein Kleiner war dabei . So weiß mit viel, viel orange Punkten. Den fanden wir vom ersten Augenblick an, super schön. Am nächsten Morgen der Schock. Unser spanischer Kampfdackel (Scherzwort) "Christof" der mit uns im Schlafzimmer die Nacht verbracht hatte, schlich sich in den Kleiderschrank zum Nest welches Manchita natürlich hegte und pflegte. Er nahm ein Katzenbaby nach dem anderen aus dem Korb und biss ihnen das Genick durch und legte jedes der toten Babys vor sich hin. Wie eine Trophäe! Als wir voll Entsetzen sahen , was geschehen ist, war es leider zu spät. fünf tote Katzenkinder lagen in einer Blutlache vor dem Korb --- Manchita starrte nur noch vor sich hin --- Christof leckte sich sein Maul --- und wir waren total am Ende und geschockt. ABER "Glück im Unglück" Wenn man es so nennen will. Das letzte Baby, welches sich hinter seiner Mama versteckt hatte, bekam Christof nicht zu packen. Und als ob es eine andere Macht gibt. Es war der Eine weiß/orange den wir so niedlich fanden. |
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| Manchita hat seit der Zeit ein großes Trauma zu verarbeiten und nach sechs Jahre hat sie es etwas überwunden. Sie hat damals niemanden an sich rangelassen. Ist sehr zurückhaltend geworden und konnte nicht mehr lachen. Die gesamten Gesichtszüge von ihr verzogen sich. Sie tat uns so leid aber was konnten wir tun, außer ihr ganz, ganz, ganz viel Liebe geben. Tierärzte konnten uns nicht helfen. Dafür gibt es keine Medizin. Sie sah so traurig aus und wir waren einfach nur besorgt , dass sie es vielleicht nicht schaffen würde. Aber wir hatten Glück. Sie versorgte ihren einzigen Sohn , der ihr noch geblieben war, ganz liebevoll. Natürlich haben wir den Übriggebliebenen behalten. Und heute leben die Beiden zusammen mit ihrem Freund Igor glücklich und zufrieden in unserem Haus. Aber Christof musste unser Haus verlassen. | |||||
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| Na und dann komme ich auch gleich zu unserem Weiß/Orange Liebling. Es ist ein Junge. Er hatte also das Glück, überleben zu dürfen. Zwar hatte er es natürlich schwerer wie so manch anderes Kätzchen, weil er ja nun als Einzelkind aufwachsen musste, aber er hat sich prächtig entwickelt. Wir haben ihn Thomas genannt. Tomy Tomatenketchup rufen wir ihn ab und zu, wegen seiner Zeichnung. | ||
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Sein Charakter hat sicher keinen Schaden genommen, durch das schreckliche Erlebnis seiner Mutter. Tomy ist ein echter Draufgänger. Und doch sehr, sehr anhänglich. Er kann ,so können wir behaupten, nicht ohne uns leben. Zumindest will er das nicht. Das haben wir bemerkt, als wir nach drei Wochen Urlaub, wieder nach Hause kamen und unser geliebter Kater nicht mehr aufzufinden war. Man muss dazu sagen, dass sich all unsere Katzen auch draußen im Freien aufhalten. Nie weit weg vom Haus aber eben draußen. Normal ist es immer so, wenn wir zurück von einer Reise sind, kommen alle Tiere zu uns, um uns gebührend zu begrüßen. Das kennt ihr sicher. Und wie gesagt alle kamen bis auf unser Tomy. Na ja dachten wir, der wird schon kommen. Wenn er erstmal das Auto sieht, weiß er, dass Herrchen und Frauchen wieder da sind. Es vergingen zwei ,für uns sehr unruhige Tage. Aber es geschah nichts. Tomy blieb einfach weg. Nun ist das für Katzen nicht so ungewöhnlich. Kater verschwinden oft für ein paar Tage. Freunde besuchen und so. |
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| Aber unser Tomy war da anders. Der kam ganz sicher jeden Abend nach Hause. Also waren wir natürlich ziemlich beunruhigt. Am dritten Tag setzten wir uns ins Auto und fuhren die Strecke zum Dorf langsam ab um uns Gewissheit zu verschaffen. Es hätte ja sein können , dass er irgendwo am Straßenrand liegt. Ist ja leider auch nicht so ungewöhnlich. Aber nein es war Nichts zu entdecken. Also noch einmal die Straße entlang --- noch langsamer als zuvor --- Fenster runter --- und seinen Namen rufen. UND DA!!!!! Wir hörten ein Miauen in einem an der Straße gelegenem Obstgarten. Sollte das Tomy sein? Irgendwie hört sich das Miauen von Katzen doch immer gleich an. Wir stiegen also aus und versuchten in diesen Garten zu kommen. Aber das war nicht möglich. Er war mit Maschendraht eingezäunt und nirgendwo war eine Tür zu sehen. Aber wir hörten noch immer das Miauen , wie als Antwort auf unsere Rufe. Und plötzlich sahen wir ihn. Tatsächlich. Unser Kater spazierte da in dem Garten und versuchte , genau wie wir einen Ausgang zu finden. Den gab es aber nicht. Glücklicherweise war der Zaun schon etwas beschädigt. Wir haben das Geflecht einfach noch etwas weiter aufgebogen um unserem Tomy den Ausstieg zu ermöglichen. | ||
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Ich weiß nicht ob es bekannt ist aber Katzen im Freien zu fangen ist gar nicht so einfach. Obwohl sie dich kennen sollten , stellen sie sich draußen immer etwas komisch an. Unser Tomy hingegen war so was von froh , endlich ein bekanntes Gesicht zu sehen und seine vertrauten Stimmen zu hören, das er ohne zu murren zu uns kam und sich glücklich in unseren Arm fallen ließ. Das war ein Geschmuse, beiderseits, sag ich euch. Wir haben unseren Nachbarn gefragt , ob er wüste wie lang Tomy weg war. Da unsere Katzen jeden Tag im Gelände zu sehen sind müsste er das wissen. Er vermutete 4 Tage, denn solange hatte er ihn schon nicht mehr gesehen. Und auch unser Aufpasser, der während unserer Reisen unsere Tiere und das Haus hütet, sagte. 4 Tage sei Tomy nicht mehr zu Hause gewesen. Wir sind sicher das Tomy auf der Suche nach uns war, denn er lief in die Richtung in die wir jeden Tag ins Büro fahren. Er sitzt immer auf der Grundstücksmauer unseres Hauses und verabschiedet uns. |
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Mit unserer Hündin"Su Ling"
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Tomy mit unserer Floweredhündin "Monica" von vorn und hinten
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| Eigentlich ist Igors Leben genau so begonnen wie das von Manchita. Das hört sich zwar sehr unwahrscheinlich an aber leider war es genau SO. Auch ihn haben wir einer Mülltonne gefunden. Igor der Siamkater und sein Bruder ein Blauer .Wir wollten es erst gar nicht glauben. So etwas passiert doch nicht zwei mal im Leben. Ja bei uns schon. Wir hatten ja schon Erfahrung im Aufpäppeln von drei Tage alten Katzen. Und auch diesmal hatten wir Glück und es ist gut gegangen. Wir haben |
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viel hin und herüberlegt ob wir wirklich noch eine Katze aufnehmen sollten. Aber wenn wir ihn nicht genommen hätten, was wäre dann aus ihm geworden? Igor ist schon ganz was besonderes. Soooooo hübsch mit seinen blauen Augen. Also kam er eben auch zu uns und der Blaue blieb wie, damals beim Kollegen. Für unseren "Clinton" kam der Igor gerade recht. Clinton war damals gerade aus Amerika in unser Rudel gekommen . Die beiden sind fast gleichaltrig. Beide im April 2oo1 geboren. Clinton am 16. und Igor, so vermuten wir am 5. des Monats | ||
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Sie haben sich vom ersten Augenblick verstanden. Alles hat sich unser Igor von Clinton gefallen lassen . Es gab nie Streit zwischen den Beiden und auch heute ist es noch so , dass wenn Igor in Schwierigkeiten ist, der Clinton zu ihm kommt und hilft. Man hat das Gefühl , dass die Beiden nicht ohne einander können. |
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| Und darum benimmt sich unser Igor auch ab und zu wie ein Hund. Schließlich hat er vieles von einem Hund gelernt. Er kann z.B. an der Tür kratzen , wenn er möchte dass ihm jemand öffnen soll, ganz wie unsere Hunde. Aber auch sprechen mit Igor können wir. Wenn wir ihn fragen was er möchte miaut er zurück. Nur spazieren gehen an der Leine will er nicht. Igor hat absolut keine Berührungsängste, wenn es um die Hunde geht. Er legt sich selbst ins Körbchen der Hunde oder zusammen mit einem unserer Hunde auf ´s Sofa |
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Im Grunde genommen ist unser Igor die einzige Katze die noch nichts dramatisches erlebt hat. Sein Leben ist glücklicherweise ohne Zwischenfälle verlaufen. Das liegt vielleicht daran , dass er eben so Hundebezogen ist und gar nicht erst auf die Idee kommt weit weg von uns zu gehen. Die meiste Zeit ist er bei uns zu Haus und lässt es sich gut gehen. Ob draußen oder drinnen. Igor fühlt sich sauwohl, so lange er mal bei seiner Familie sein kann. Er ist ein wirklich problemloser Zeitgenosse, der sich wunderbar in unsere Familie integriert hat. | ||
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Er wird von allen
akzeptiert. Und auch mit uns Menschen hat Igor keinerlei Probleme.
Meistens bekommt er so wie so das was er will und wenn er es sich nehmen
muss.
Bild rechts: während Herrchen telefoniert, musste er dringend gestreichelt werden. Na ja was will man denn machen , wenn er sich dann so über die Schulter hängt. Bild drunter: Und wenn Igor dann nun unbedingt als Weihnachtsgeschenk fungieren will, was macht man dann? Na -- einfach fotografieren! |
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natürlich sitzt er auf dem Auto von Herrchen warten was passiert g
f ein waghalsiger Sprung von der Sofalehne
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| Lange habe ich überlegt, ob ich euch auch noch von "Sandra" erzählen soll. Sandra war unsere Katze die leider nur ein Jahr bei uns sein sollte. Normal gesehen gehört sie auch zu uns aber leider lebt sie nicht mehr bei uns. Und ob sie überhaupt noch lebt , wissen wir auch nicht. Darum ist es ja auch so schwer von ihr zu erzählen. |
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Unsere Sandra!!! Es ist für uns wirklich noch immer schwer zu akzeptieren was geschehen ist. Sie gehörte zu uns wie all unsere anderen Katzen. Wir haben sie als Spielkamerad für Tomy gekauft. Beide sind im selben Alter und konnten super miteinander auskommen und auch mit den anderen Tieren aus unserem Rudel war Sandra Freund. |
| Sie war in unserem Haus ein vollwertiges Mitglied und hatte absolut keine Probleme. Nur einen Nachteil. Sie war zu freundlich. Auf alle Menschen ging sie freudig, ohne Angst zu. Das war unser Verderben. Unser Nachbarhaus wird in den Sommermonaten an Urlauber aus aller Welt vermietet. Und so kam eines Tages im August 2oo2 eine französische Familie in das Haus um vier Wochen Ferien zu machen. Die Kinder dieser Familie waren begeistert von den vielen Tieren bei uns. Standen oft auf dem Balkon und haben sie beobachtet. Natürlich sind unsere Katzen auch auf dem Nachbarsgrundstück spazieren gegangen, was aber niemanden störte. Im Gegenteil. Die Leute versuchten immer die Katzen zu streicheln. Sie wussten ja das sie zu uns gehörten. Sie waren also sauber und zahm. Bei Sandra hatten viele Menschen leichtes Spiel. Sie ging oft zu fremden Menschen und lies sich streicheln. Das hätte sie besser lassen sollen. |
| Es war September
geworden. Die französische Familie hatten ihren letzten Tag der Ferien.
Wir verabschiedeten uns noch am Vorabend und haben echt nichts schlimmes
gedacht. Aber wir sollten eines Besseren belehrt werden. Am folgenden
Morgen war nicht nur die Familie verschwunden sondern auch unsere Sandra.
Wir haben sie nie wieder gesehen. Ob sie noch lebt? Wir wissen es nicht aber wir hoffen es sooooooooo sehr. Sie fehlt uns und heute noch weinen wir um sie. Für uns ist es als sei sie tot . Aber diese Ungewissheit frisst einen auf. Das könnt ihr mir glauben. Und obwohl wir nichts Genaues wissen haben wir sie doch auf unsere Rainbow Bridge gesetzt. Irgendwas mussten wir doch tun. Wie soll man denn so einen Verlust verarbeiten? |
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